SZ 02.03.2026
14:11 Uhr

(+) Ali  Laridschani: Er ist nun Irans inoffizieller Staatschef


Er ist so konservativ, wie man sein muss, um es in der Islamischen Republik nach oben zu schaffen. Vor allem aber ist der 67-Jährige Pragmatiker – und so wird er auch diesen Krieg führen.

(+) Ali  Laridschani: Er ist nun Irans inoffizieller Staatschef
Ali Laridschani war es, der im Januar die Proteste niederschlagen ließ. Er befahl zu schießen. (Foto: Uncredited/AP/dpa)

Vor zwei Jahren machte Ali Laridschani sich Sorgen um die Freiheit in seinem Land. Vor der Parlamentswahl im März 2024 war das. Zu denen ließ das iranische Regime nur so linientreue Kandidaten zu, dass die meisten Menschen nicht mehr vorhatten, wählen zu gehen. Die Islamische Republik war schon damals in der Krise, der Konflikt mit Israel drohte zu eskalieren. Und die geringe Wahlbeteiligung, die sich abzeichnete, war ein Zeichen dafür, wie sehr sich die Führung vom Volk entfremdet hatte. „Das kann das Land in die Diktatur führen“, sagte da Laridschani in einem Interview.

Wenn infolge des Kriegs das islamistische Regime zusammenbricht, ist das im unmittelbaren Interesse der USA. Dass sie ihn zu diesem Zweck begonnen haben, fällt jedoch schwer zu glauben. Was will Trump in Iran?

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